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Das Profil unserer Schule


Zum Namen unserer Schule
Seit Beginn des Schuljahres 1997/1998 heißt unsere Schule "Anne-Frank-Realschule".
Mit der Wahl dieses Namens und im Zusammenhang mit der Lebensgeschichte von Anne Frank bekennt sich unsere Schule zu der damit verbundenen geschichtlichen Auseinandersetzung.
Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker sagte in seiner Rede vom 8. Mai 1985: "Die Vorfahren haben uns eine schwere Erbschaft hinterlassen. Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen." Und er fügte hinzu: "Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren."
Der Verstoß gegen die Menschenrechte, Fremdenhass, das Unterdrücken von Minderheiten, rücksichtsloser Egoismus, Gewaltanwendung - um nur einige zu nennen - sind solche auch heute aktuelle, immer wiederkehrende Gefahren, gegen die es gilt sensibel und gefeit zu werden.
Der Anne-Frank-Fonds hat seine Genehmigung, den Namen "Anne-Frank-Realschule Engen" führen zu dürfen mit der Aufgabe verbunden, dass Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit an unserer Schule nicht geduldet werden dürfen und dass unsere Schule die Erziehung zu Humanismus und die Achtung der Menschenrechte als eine ihrer Hauptaufgaben betrachten soll. Dieser Aufgabe wollen wir uns als Schule stellen, wir betrachten sie als Chance.

Unsere Kontingentstundentafel
Seit der Bildungsplanreform und Inkrafttreten des Bildungsplans 2004 sind die in einer Jahrgangsstufe zu unterrichtenden Fächer sowie deren Stundenanzahl pro Woche nicht mehr exakt festgeschrieben. Jede Schule hat im Rahmen gewisser Grenzen den Freiraum und die Pflicht, sich ihre eigene Stundentafel zu erstellen.
Die Vorgabe, an die sich die Schulen halten müssen, ist dabei der Stundenpool für jedes Fach. Das sind die Anzahl der Stunden pro Woche, die jeder Schüler / jede Schülerin im Laufe der 6 Realschuljahre im jeweiligen Fach Unterricht erhalten muss.
Dabei müssen jedoch die Fächer bzw. themenorientierten Projekte aus dem Pool versorgt werden. Dazu zählen IT (Informationstechnische Grundbildung), TA (Technisches Arbeiten), SE (Soziales Engagement), WVR (Wirtschaften, Verwalten, Recht) sowie BORS (Berufsorientierung an der Realschule).
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Das Profil der Realschule



Schule
  • Die Realschule führt in sechs Jahren in einem geschlossenen Bildungsgang zur mittleren Reife
  • Am Ende der Realschulzeit steht ein eigenständiges Abschlussverfahren (Abschlussprüfung)
  • Die Realschule vermittelt eine erweiterte allgemeine Bildung mit vertieftem Grundwissen
  • Ziel: Die Befähigung zu theoretischem Erfassen lebensnaher Probleme

Dabei schafft die Realschule Grundlagen für

  • weiterführende schulische Bildungsgänge (berufliche Gymnasien / Berufskolleg / Fachschulen)
  • die Berufsausbildung vor allem in Berufen
    • mit erhöhten theoretischen Anforderungen
    • mit Aufgaben, die auch verstärkt Ansprüche an Selbständigkeit, Verantwortung und Menschenführung stellen
Schule


Wie kommt man auf die Realschule?

Nach der Grundschule:
  • mit der Grundschulempfehlung
  • mit der gemeinsamen Bildungsempfehlung
  • oder einer Aufnahmeprüfung
Aus der Hauptschule nach Klasse 5 / 6 bzw. zum Halbjahr in Klasse 6:
  • mit der Bildungsempfehlung für die Realschule
  • oder einer Aufnahmeprüfung
Aus der Hauptschule ab Klasse 7:
  • mindestens Note "gut" in Englisch, Deutsch, Mathematik sowie
  • mindestens Durchschnitt 3,0 in allen für die Versetzung maßgeblichen Fächern

So verläuft die Realschulzeit

Die Kontingentstundentafel
Besonderheiten in den Klassenstufen / Was kommt neu hinzu?
Die Wahlpflichtfächer


Die Kontingentstundentafel

Seit der Bildungsplanreform und Inkrafttreten des Bildungsplans 2004 sind die in einer Jahrgangsstufe zu unterrichtenden Fächer sowie deren Stundenanzahl pro Woche nicht mehr exakt festgeschrieben. Jede Schule hat im Rahmen gewisser Grenzen den Freiraum und die Pflicht, sich ihre eigene Stundentafel zu erstellen.
Die Vorgabe, an die sich die Schulen halten müssen, ist dabei der Stundenpool für jedes Fach. Das sind die Anzahl der Stunden pro Woche, die jeder Schüler / jede Schülerin im Laufe der 6 Realschuljahre im jeweiligen Fach Unterricht erhalten muss.
Dabei müssem jedoch die Fächer bzw. themenorientierten Projekte aus dem Pool versorgt werden. Dazu zählen IT (Informationstechnische Grundbildung), TA (Technisches Arbeiten), SE (Soziales Engagement), WVR (Wirtschaften, Verwalten, Recht) sowie BORS (Berufsorientierung an der Realschule).


Fakultatives Zusatzangebot:
  • Arbeitsgemeischaften
  • Stütz- und Förderkurse (LRS)

  • Besonderheiten in den Klassenstufen / Was kommt neu hinzu?
    Klasse 5:
  • Orientierungsstufe: Wechsel der Schulart noch leicht möglich.
  • Neue Fächer: NWA1 (4. Kernfach), Geschichte, EWG2, ITG3

  • 1 NWA = Naturwissenschaftliches Arbeiten, ersetzt Physik, Chemie, Biologie
    2 EWG = Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde
    3 ITG = Informationstechnische Grundbildung

    Klasse 6:
  • Orientierungsstufe: Wechel der Schulart noch leicht möglich.
  • Neue Fächer: TA (Technisches Arbeiten)

  • Klasse 7:
  • Neue Fächer: Wahlpflichtfach (Technik, MuM1 oder Französisch) als 5. Kernfach
  • Themenorientiertes Projekt SE (Soziales Engagement)

  • 1 MuM = Mensch und Umwelt

    Klasse 8:
  • In NWA werden gewonnene physikalisch-chemisch-biologische fachwissenschaftliche Grundlagen vertieft.
  • Themenorientiertes Projekt WVR (Wirtschaften, Verwalten, Recht)

  • Klasse 9:
  • BORS (Berufsorientierung an der Realschule)

  • Klasse 10:

  • Abschlussprüfungen

  • Die Wahlpflichtfächer
    Das besondere eigenständige Profil der Realschule in Baden-Württemberg wird in den Wahlpflichtfächern
    • Technik
    • Mensch und Umwelt (MuM)
    • Französisch
    deutlich hervorgehoben. Die Realschule bietet ab der 7. Klasse neben den Kern- und Pflichtfächern diese Wahlpflichtfächer an, um den individuellen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler für ihre zukünftige Berufsausbildung in stärkerem Maße gerecht zu werden. Die Schülerinnen und Schüler können am Ende des 6. Schuljahres das sie interessierende Wahlpflichtfach wählen. Dieses wird in den Klassenstufen 7-10 dreistündig pro Woche unterrichtet. In den Wahlpflichtfächern Technik und Mensch und Umwelt geschieht dies in einem zusammenhängenden dreistündigen Block.

    Technik
    Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Fach befähigt werden, die Zusammenhänge zwischen Technik, Naturwissenschaften, Natur und Schöpfung zu erkennen und um die Wechselwirkungen in diesen Bereichen Bescheid wissen. Zu den Schwerpunkten gehören:
    • Lernen fachspezifischer Arbeitsformen und Arbeitstechniken
    • Verknüpfung zwischen praktischem Tun und theoretischem Verstehen
    • Förderung von Kreativität, Problemlöseverhalten, Eigenaktivität sowie Selbständigkeit und Teamfähigkeit und die Vermittlung von Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz.
    Mensch und Umwelt
    Von den Bedürfnissen der Menschen ausgehend, geht es in diesem Fach um die Vermittlung von Qualifikationen, die zur Alltagsbewältigung erforderlich sind, wie
    • Planung
    • Informationsbeschaffung und -verarbeitung
    • sozial verantwortungsbewußtes Handeln
    Das Fach zeigt Verbindungen, Zusammenhänge und Wechselbeziehungen zwischen den Themenbereichen Gesundheit, Ernährung, Hauswirtschaft, Umwelt und Wirtschaft auf und geht durch Handlungsorientierung und projektorientiertes Arbeiten in vielschichtiger Weise auf den Lebens- und Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler ein.

    Französisch
    Im Hinblick auf die den Ausbau der EU, des Europäischen Binnenmarktes, die Integration der osteuropäischen Länder sowie weltweite Globalisierung gewinnen Fremsprachenkenntnisse sowohl im beruflichen wie im privaten Bereich zunehmend an Bedeutung. Der Fremdsprachenunterricht
    • vermittelt Einblicke in die Lebensverhältnisse und Lebensformen in den Nachbarländern.
    • befähigt zum gegenseitigen Verstehen und zum friedlichen Umgang miteinander.

    Realschulabschluss - und dann?

    Nach dem Realschulabschluss stehen den Schulabsolventen eine Reihe von weiteren Bildungs- und Berufsmöglichkeiten offen. Die Graphik veranschaulicht kurz die Wichtigsten:

    weiterführende Bildungsmögllichkeiten

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    Aktivität seit Samstag, 4. September 2010, 06:28

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